Fallbeispiel „Pierce“:

„Als uns aufgefallen ist, dass Pierce sich zunehmend schlechter bewegt, obwohl er eigentlich voller Motivation und Neugier steckt, und sich an einigen Stellen am Rücken nicht gerne hat lange streicheln zu lassen, baten wir Frau Meyer um eine Gangbildanalyse. Hier wurde ganz schnell deutlich, dass unser Pierce schon starke Schmerzen hat und eine Schmerzbehandlung zwingend erforderlich ist. Nachdem wir alle Möglichkeiten der Schmerztherapien gehört hatten, war uns nach kurzer Absprache ganz schnell klar, dass es die Goldimplantation sein soll.

Unsere Gründe für diese Entscheidungen waren, dass es ein einmaliger Eingriff ist, einmalige Kosten, er nicht allergisch reagieren kann und seine Organe nicht durch permanente Schmerzmitteleinnahme darunter leiden könnte.

Wir hatten bisher noch nichts über die Goldimplantation gehört, doch Frau Meyer hat uns alle Fragen, die wir hatten, beantwortet. Wir wissen und haben es immer so empfunden, dass ihr die Gesundheit und bestmögliche Behandlung für unseren Pierce immer sehr am Herzen liegt.

Und wir sind so dankbar und glücklich, denn Pierce geht es so gut und er ist so fit wie schon lange nicht mehr.  Und das hat sich verändert…

Vorher hat Pierce beim Treppen hochsteigen immer länger gebraucht, musste animiert werden den nächsten Treppenabsatz hochzulaufen. Das Hinterlaufen der Treppen war auch recht müßig. Nach jedem Treppenabsatz hat er sich angekuschelt, um Zeit zu schinden, Kraft zu tanken und wieder animiert werden zu müssen. Manchmal wurden auch mehrere Treppenstufen übersprungen, um schneller hoch oder runter zu kommen. Jetzt läuft er zügig die Treppen hoch und runter, läuft jede Stufe und überholt uns auch gerne mal.

Gassi gehen war vorher echt eine Geduldsprobe, da wir kaum vorangekommen sind. Überall musste minutenlang geschnüffelt werden, um hier wieder Zeit zu schinden am Stück zu laufen.

Seit der Implantation spüren und sehen wir jeden Tag wie er die Motivation wieder auslebt, die in ihm steckt, geschnüffelt wird nur noch, wenn es eine Fährte ist, da muss man gut die Leine festhalten und selbst schneller laufen, um da hinterherzukommen. Lange Spaziergänge über Stunden bergauf macht er super gerne wieder, spielt Stöckchen, hat seine 5-Minuten und wälzt sich im Gras, was wir schon seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben. Vorher kam er immer zu Frauchen, hielt den Kopf zu Seite und versuchte das Hinterbein zu heben, um sich zu kratzten, hat es aber nicht geschafft.

Der Blick war immer sehr klar: „Frauchen helf mir mal ich kann das nicht.“ Jetzt kratzt er sich mittlerweile selbst im Stehen wieder am Ohr „Schau mal Frauchen, was ich kann“.

Neulich hat er sich so über den Besuch, der kam gefreut, dass er sich mit den Hinterbeinen abgedrückt und hochgesprungen ist. Die Reaktion kam so unerwartet, weil er das bisher noch nie gemacht hat, lediglich mal mit den Vorderbeinen hoch.

Jedem der die Goldimplantation in Betracht zieht oder sich unsicher ist, fragt nach, lasst euch in der Praxis informieren, es ist es wert.

Wir sind so unendlich dankbar, dass wir ihm so viel Lebensqualität wiederschenken konnten und sind gespannt darauf was er jetzt noch so treiben wird.

Viele lieben Dank an Frau Meyer und ihr Team

Pierce, Frauchen und Herrchen“

>>siehe auch unter Videos<<

Fallbeispiel „Anton“:

Anton ist ein 10 Jahre alter, weißer Schäferhund mit älterem, unversorgten Kreuzbandriss. Die Hinterhand war stark eingeschränkt und beim Spaziergang konnte Anton keine längeren Strecken mehr laufen.

„Ich bin so froh, dass ich mich für die GI entschieden habe. Anton hat wieder Freude am Laufen, humpelt nicht mehr und kann wieder längere Spaziergänge machen.

Herzliche Grüße

H.B.“

Fallbeispiel „Quincy“:

„Liebe Frau Meyer,

wir möchten uns nochmals herzlichst für ihre kompetente Beratung, Analyse, Goldimplantation und ihre Fürsorge bezüglich unseres Hundes „Quincy“ bedanken ! Sie haben unseren Hund und damit unsere Familie glücklich gemacht ! Sie haben Quincy zu einer neuen Lebensqualität verholfen. Wir sind ihnen dafür unendlich dankbar !

Wir haben Quincy, unseren ersten Hund,als Welpen von einer Züchterin gekauft. Schon am Anfang fiel uns auf, dass er seine linke Pfote ein wenig nach außen drehte. Es erschien uns als eine Eigenart und fanden es putzig. Als er 3 Monate alt war wurden wir skeptisch, aber der damalige Tierarzt sagte uns, das sei eben so. Je größer Quincy wurde, desto schlimmer schien das Bein verdreht zu sein. In der Tierklinik suchten wir Rat, es wurde uns mitgeteilt, das auf den Röntgenbilder ein absolut deformiertes Bein ohne wirkliches Ellenbogengelenk zu sehen sei, was man nicht operieren könnte. Er würde in 3 Monaten oder vielleicht auch erst in 8 Jahren Arthrose-Schmerzprobleme bekommen. Quincy ist ein fröhlicher, aktiver Familienhund, der viel rennt, springt und spielt. Als er 7 war fingen die Probleme an. Er wurde ruhiger, ging langsamer, fing an zu Humpeln nach längerem Spaziergang und eines Tages verfehlte er eine Stufe und stürtzte. Nun konnte er gar nicht mehr laufen und wurde getragen und unter Schmerzmittel gesetzt. Die damalige Tierärztin nahm uns die Hoffnung auf Besserung. Es wurde dann aber wieder etwas besser und wir kamen dann zu Frau Meyer. Sie reduzierte als erstes die Schmerzmedikation und erzählte uns von Erfolgen der Goldimplantation. Im November 20 fing Quincy trotz Schmerzmittel an vermehrt zu Humpeln und wir entschlossen uns eine GI zu machen, die im Februar durchgeführt wurde. Frau Meyer hatte erst ein halbes Jahr zuvor bei Quincy einen Milztumor entdeckt, entfernt und wir standen der OP ängstlich gegenüber. Aber das war unbegründet. Die Schnitte waren klein und mussten nicht vernäht werden. Noch am gleichen Tag konnte sich Quincy normal bewegen und es wurde noch viel besser…am nächsten Tag lief er ohne Schmerzmittel einwandfrei und er rannte plötzlich ! Unglaublich !…kein Humpeln, geradlienige Bewegungen.Seine schiefe Pfote schien kein Handycap mehr zu sein ! Unser Hund flitzte, sprang wie in jungen Jahren. Lebensfreude pur ! Es fiel uns schwer, ihn zu bremsen, denn in der ersten Zeit sollte er sich noch schonen. So sprang er überall wieder rauf und runter und fing dann abends wieder an zu Humpeln. Frau Meyer erklärte uns, dass das nur Überanstrengung sei und sich auch erst wieder Muskeln an dem Bein bilden müssen. Wir haben eine Hundetreppe für unsere Couch bestellt und ein Brett mit Teppich gebastelt, um ihn von seiner Springfreude abzuhalten und es läuft…und er läuft, richtig gut. Wir können ihn wieder beim Wandern mitnehmen und die Kinder mit ihm spielen und er spielt wieder mit anderen Hunden ohne sie anzuknurren. Er wird im Sommer 9 Jahre alt und hat hoffentlich noch ein paar unbeschwerte Jahre ohne starke Schmerzmittel vor sich. Wir freuen uns so sehr und sind so unendlich dankbar! Vielen herzlichen Dank an Frau Meyer und ihr Team!

Viele Grüße,
Heike G. und Familie“

Fallbeispiel „Mücke“:

„Unsere 9-jährige Zwerg-Rauhaardackel-Hündin Mücke litt immer häufiger und immer länger an Schmerzen des Bewegungsapparats. Auf zwei oder drei schmerzfreie Wochen folgte mit trauriger Gewissheit wieder eine schlechte. Dann blieb Mücke den ganzen Tag auf ihrem Kissen liegen und nicht einmal ihr geliebtes Fressen machte ihr noch echte Freude. Schließlich entschieden wir uns für die Goldimplantation. Zwar war ich, zugegebenermaßen, skeptisch, doch wollten wir auf keinen Fall etwas unversucht lassen, um Mücke wieder ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen. Heute liegt der Eingriff etwa sechs Monate zurück und Mücke ist praktisch beschwerdefrei! Ich verstehe nach wie vor nicht wirklich, wie es funktioniert, aber auch hier gilt: wer heilt hat recht! Und es ist ein großes Glück, Mücke wieder quicklebendig und fidel zu erleben.

Herzliche Grüße

Marc B.“

Fallbeispiel „Nada“:

„Wir haben am 19.12.2020 eine total ausgehungerte Viszla Hündin aus dem Tierschutz aus Rumänien aufgenommen. Nach kurzer Zeit haben sich Probleme beim Aufstehen gezeigt. Sie konnte ihr rechtes Hinterbeinchen gar nicht abstellen und kam kaum hoch. Für eine ein Jahr alte Viszla Hündin ein Drama.

Mehrfach wurde sie mit Schmerzmittel behandelt, es wurde besser aber es trat immer wieder auf. Das sofort gemachte Röntgenbild zeigte klar die weit fortgeschrittene Arthrose und Hüftdysplasie. Uns wurde mitgeteilt, dass sie wahrscheinlich bald ein neues Hüftgelenk braucht, dieses jedoch nur eine Lebensdauer von ca. 7 Jahren hat.

Und was dann?

Wir haben uns umgehört, recherchiert und sich auf Frau Meyer mit Ihrer Goldimplantation gestoßen.

Die Praxis von Frau Meyer liegt 230 km entfernt und Corona machte eine Vorstellung auch nicht leichter.

Wir haben unglaublich viel mit Frau Meyer telefoniert, ihr alle Arztberichte, Röntgenbilder, Videos und Bilder geschickt. Sie hat sich soooo viel Zeit genommen und uns beraten. Uns nach Rücksprache mit anderen Patienten deren Telefonnummer gegeben, sodass wir mit Besitzern anderer Hunde sprechen konnten, die bereits eine Goldimplantation hinter sich hatten.

Dann kam der Tag, an dem Nada operiert werden sollte. In der Praxis von Frau Meyer wurde nochmals der Entzündungswert gemessen und dieser war an dem Tag leider viel zu hoch. Frau Meyer teilte uns mit, dass Sie Nada mit so hohen Entzündungswerten nicht operieren möchte. Natürlich waren wir erstmal geschockt, denn man hat alles vorbereitet, hat den Weg hinter sich und dann die Nachricht, dass keine OP stattfindet, aber wir sind ihr so dankbar. Sie ist keine Tierärztin die das dann einfach durchzieht, weil sie es sich eingeplant hat und an diesem Tag auch keine anderen Patienten angenommen hat. Nein sie ist nicht auf Profit aus. Sie ist mit Herz und Seele dabei und ihr geht es immer, immer, immer zu aller erst um das Tier und die Gesundheit des Tieres. Das ist wirklich unglaublich.

Nachdem ein neuer Termin vereinbart wurde, als die Entzündungswerte wieder gepasst haben, wurde Nada endlich operiert. Zwischenzeitlich hatte uns hier Frau Meyer fast 5 Monate begleitet, bis die OP stattfinden konnte.

Die OP selbst verlief wie besprochen. Frau Meyer hat unserer kleinen Frostbeule danach noch eine Wärmflasche gemacht, sie zugedeckt und sich immer wieder nach Ihr erkundigt und nach ihr gesehen. Auch weit nach Praxisschluss.

Am nächsten Tag nach der Nachkontrolle ging es nach Hause.

Nachdem Nada immer nur Schubweise Probleme hatte und nicht dauerhaft lahmte können wir nun (6 Wochen nach der OP) sagen, dass es Nada bisher hervorragend geht. Sie hat die OP schnell weggesteckt und seit sie wieder ohne Leine laufen darf, flitzt sie wie eine wilde über die Stoppelfelder. Bisher hatten wir keinen weiteren Schub und haben auch das Gefühl, dass es ihr in der Gesamtsituation besser geht.

Sie läuft runder und knappert nicht mehr an Ihrer Hüfte.

Wir würden die OP jedem weiterempfehlen, für den sie sinnig ist und können auch nur Frau Meyer jedem Hundehalter wärmstens empfehlen.
Schade, dass die Praxis für unsere „Alltagsangelegenheiten“ einfach zu weit weg ist.

Grüße

Sebastian W.“

Fallbeispiel „Xander“:

„Unser Lhasa Apso Rüde Xander ist zum Zeitpunkt des Eingriffs durch Fr. Meyer 7 Jahre alt. Nach einem Vorfall mit einem größeren Hund zeigte Xander Anzeichen von Schmerzen beim Bewegen, so weit, dass er nur noch unregelmäßig fraß und vermehrt Verdauungsprobleme hatte. An einem Tag fraß und bewegte er sich kaum noch, was uns dazu bewegte, ihn vom Tierarzt untersuchen zu lassen. Wir waren bei verschiedenen Tierärzten, welche jedoch nichts finden konnten. Der Hund habe keinerlei Verletzungen durch den Vorfall davongetragen und auch die inneren Organe seien in Ordnung. Als offensichtlich wurde, dass die Problematik in der Bewegung lag, haben wir durch einen Hinweis einer Nachbarin eine Tier-Physiotherapeutin aufgesucht. Diese hat nach ihren Untersuchungen den Verdacht aufgestellt, dass Xander auf jeden Fall etwas an der Hüfte habe. In den vergangenen Monaten hat er klar gelitten, das Aufstehen am Morgen schaffte er nur langsam unter Stöhnen, er konnte keine größeren Routen mehr laufen und setzte sich oft hin, er wollte spielen aber gab nach wenigen Minuten aufgrund der Schmerzen auf. Der Hund war täglich nur am Hecheln vor Stress und Belastung. Wöchentlich haben wir seine Verspannungen bei der Physiotherapeutin auflockern lassen. Doch das ist nun alles Vergangenheit.

Durch die Beratung und Empfehlung der Physiotherapeutin Laura Menges sind wir auf die Tierarztpraxis von Fr. Meyer gestoßen, mit dem Hinweis, sie sei auf Gelenke spezialisiert. Die Untersuchungen von Fr. Dr. Meyer ergaben, dass Xander eine vererbte Hüftdysplasie hat und mehrere Gelenke von Arthrose betroffen seien, aufgrund seiner anhaltenden Fehlhaltung, um den Schmerz auszugleichen. Die einzige Option, unserem Hund helfen zu können, waren die Gold-Implantate. Ein Eingriff, den nur wenige Tierärzte durchführen können – und Fr. Meyer ist eine von ihnen. Wir nahmen die hohen Kosten und das Risiko der Narkose in Kauf, um Xander zu helfen. Schließlich ist er erst 7 Jahre alt und soll nicht den Rest seines Lebens unter Schmerzen verbringen, sondern noch genießen können. Das Setzen der Gold-Implantate war erfolgreich und Xander zeigte schon nach 2 Tagen wieder Bewegungs- und Lebensfreude. Auch frisst er wieder regelmäßig und seine Verdauung hat sich wieder beruhigt. Man könnte sagen, unser alter Hund sei zurückgekehrt. Wir sind sehr dankbar für die Hilfe von Fr. Meyer, die sich immer viel Zeit und mit Ruhe um unseren Hund gekümmert hat. Wir hatten auch erst unsere Bedenken wegen der Gold-Implantate, doch die Wirkung ist klar zu bemerken. Vielen Dank!

Mit lieben Grüßen,
Jutta und Vanessa S. (und Xander)“

Fallbeispiel „Asa“:

„Ich habe meine vierjährige Boxerhündin „Asa“ zweimal, im Alter von 3 und 4 Jahren, in der Tierarztpraxis Meyer goldimplantieren lassen. Im Vorfeld war mir aufgefallen, dass sie nach dem Hundesport sowie nach intensiven Spielen oft Schwierigkeiten mit Ihrem Bewegungsapparat hatte und dies auch mit Schmerzen verbunden war. Manchmal ein Lahmheit, manchmal ein sehr steifer Gang und immer öfter auch ein Schmerzlaut beim Abtrocknen der Pfoten. Außerdem wollte ich, dass mein Hund auch im hohen Alter beweglich bleibt. Nach intensiver Beratung und Abwägung aller Optionen habe ich mich für die Goldimplantation entschieden.

Ich kann heute sagen, ich bin extrem zufrieden mit den Resultaten der Goldimplantation. Mir ist nach den Eingriffen aufgefallen, dass meine Hündin nach extremer Aktivität nicht mehr lahmt, die Pfoten schmerzen nicht mehr, sie geht freiwillig mehr Schritt und ihr Gangbild ist nicht mehr so steif.

Es macht mich einfach glücklich zu sehen, dass sie so viel schmerzfreier ist. Ich würde diese Eingriffe jederzeit wieder machen. Bin wirklich sehr glücklich damit…

Timo S. aus Wettenberg“

Fallbeispiel „Püppi“:

„Liebe Frau Meyer, Liebes Praxis Team

Ich bin es die kleine Püppi, ich möchte mich für die tolle Hilfe und die liebevolle Betreuung mal ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Ein ganz feuchter Hundekuss.

Ich möchte kurz erklären, was Frau Meyer und das Team für mich (natürlich auch für meine Hundeeltern) geschafft hat.

Kurz zur meiner kleinen Hundeperson:

Ich bin die Püppi, bin jetzt knappe 8 Jahre alt, eine Hand hoch und ca. 1,2 KG schwer und hatte keinen wirklich guten Start ins Leben.

Bin in einem Haus mit ca. 8, ganz vielen Hunden zur Welt gekommen und war die kleinste. Also musste ich um alles kämpfen. (Wie Frau Meyer immer sagt, Püppi ist eine kleine Kämpferin) Meine Hundemama hat mich mit 7 Monaten zu sich genommen, wie immer wieder gesagt wird, in einem Zustand des Grauens. Meine Augen waren so kaputt, dass die Ärzte mir die schon raus nehmen wollten. Da ich aber nur 700 gr. Schwer war, riet man davon ab. Meine Hundeeltern, hatten sich fest vorgenommen, dass ich das Überleben werde. Und schaut her, ich bin jetzt knappe 8 Jahre und habe alles geschafft.

Seit Jahren hatte ich dann Beschwerden mit meinen Knien, ich konnte nicht mehr richtig laufen und so wurde ich immer getragen. Was natürlich für mich nicht schlecht war, denn so war ich immer dabei, wenn wir Unternehmungen gemacht haben. Meine Hundefreunde mit denen ich zusammen lebe, akzeptierten mich so wie ich bin als kleiner Dreibeiner. Aber irgendwann kamen dann die Schmerzen dazu und ich war nicht mehr glücklich. Die erste Operation brachte mir leider keine Besserung und so mussten die gesetzten Nägel wieder raus. Dazu kam dann auch noch, dass ich vollständig blind wurde, von einem Tag auf den anderen. Meine Hundeeltern haben zuhause alles so sicher gemacht, dass ich mich super zurechtfinde. (Danke) Aber ich blieb ein kleiner Dreibeiner mit Schmerzen, langsam übertrug sich das auch auf das andere Bein und auch auf meinen Gang.

Ich lief teilweise nur noch auf drei bzw. auf zwei Beinen. Die Blindheit war auch nicht so einfach dadurch. Auch meine Augen taten von Tag zu Tag mehr weh. Meine Hundeeltern waren am Verzweifeln. Ein netter Kollege von meiner Hundemama erzählte ihr von Frau Meyer und ihre tollen Leistungen bzgl. Goldimplantate. Wir waren alle sehr skeptisch, aber wir hatten einen Termin gemacht. Meine Hundeeltern, wollten einfach nur wissen ob das für mich kleine Hündin auch in Frage kommt.

Letztes Jahr im Sommer, hatten wir dann diesen Termin bei Frau Meyer. Eine ganz liebe Frau Doktor, sie hat mich genau untersucht und festgestellt, dass meine Augen zu wenig Flüssigkeit haben und das mein Knie unbedingt gemacht werden muss. Sie erklärte uns genau was Sie mit meinem Knie machen möchte und das auch andere Körperstellen mit behandelt werden müssen.

Zuerst wurde alles geröntgt, um auszuschließen das ich vielleicht gar nicht mehr operiert werden kann, weil das zweite Bein oder auch die Hüfte schon zu sehr beeinträchtigt ist. Meine Hundeeltern waren sehr nervös und hofften das es nicht so schlimm ist. Frau Meyer hatte gute Nachrichten, es wäre zwar alles nicht so rosig, aber wir würden die schmerzenden Stellen mit Goldimplantaten versorgen und dann sehen wo es uns hinführt.

Wir waren noch öfters in dem Jahr bei ihr, schon alleine wegen meinen Augen. Die durch die liebevolle Behandlung von Frau Meyer auch sehr viel besser geworden sind. Zwar kann ich nicht mehr sehen, aber die Medikamente helfen mir bei den Schmerzen und ich bin dadurch viel fitter. Meine Hundemama hat nur immer das Problem, wenn wir zu Frau Meyer fahren, dass ich die ganze Fahrt über immer meckere oder schreie und weine. Sehe ja auch nichts, wohin es geht.

Aber meine Hundemama hat herausgefunden, dass wenn sie die Weihnachtsmusik von Michael Bublé anmacht, ich total ruhig werde. Im Prinzip eine super Idee, aber im Sommer ist meine Hundemama nicht gewillt das anzumachen. (Kann ich nicht verstehen – ihr etwa?)

Dann kam im Januar (2022) der große Tag, mein Termin zur OP.

Meine Hundemama war sehr nervös, weil ich doch so klein bin und ob ich alles gut überstehe.

Frau Meyer, war so lieb zu ihr und beruhigte sie und mich natürlich auch.

Es hat ziemlich lange gedauert, aber ich bin eine kleine Kämpferin und war sehr schnell nach der OP wieder fit, meine Hundemama holte mich dann ab und war sichtlich froh das alles so gut verlaufen war. Sie machten noch ihre Witze, dass ich aussehe als wenn ich unter die Nähmaschine gekommen wäre. Es verheilte alles super. Wir sind dann regelmäßig zu Kontrolle gefahren, um die Fortschritte zu zeigen. Es waren zwar nur minimale Fortschritte, aber Fortschritt ist Fortschritt.

Oder? Wir waren uns alle einig, dass es eben solange dauert, wie es eben dauert. Die Hoffnung gab aber keiner auf – vor allem Frau Meyer und ich auch nicht.

Frau Meyer war auch nicht so ganz zufrieden, weil ich immer noch auf meinen drei Beinen unterwegs war, aber das war auch ganz viel Gewohnheit meinerseits. Meine Hundeeltern erinnerten mich immer wieder daran, dass ich vier Beine habe und ich soll doch alle benutzten. Ein knappes viertel Jahr später, war es dann auch für mich soweit. Ich lief auf meine vier Beinen und konnte wieder auf meine Hinterläufe stehen. Am Anfang noch etwas wackelig, aber das habe ich durch regelmäßiges üben – beim Betteln nach Schmuseeinheiten – auch wieder gelernt. Durch zu langes Liegen auf meinem Beinchen, kommt es immer noch vor, dass ich beim Aufstehen, nur auf drei Beinen laufen, aber dann gibt es eine kurze und knappe Ansage von meinen Hundeeltern: Du hast vier Beine! und Schwupp die Wupp sind alle vier Beine im Einsatz. Ich werde zwar immer noch getragen, wenn wir unterwegs sind, aber jetzt kann auch ich wieder auf Erkundungstour gehen.

Zwar nicht immer in die Richtung wo meine Hundeeltern und meine Freunde hingehen, aber das ist halt so, wenn man blind ist. Für mich, ist es das größte Glücksgefühl mit meinen Menschen und meinen Hundefreunden wieder gemeinsam spazieren zu gehen.

Ich bin zwar klein und vielleicht auch für manchen Hundemensch kein ganzer Hund, aber ich werde geliebt und bin dankbar für die Zeit, die ich jetzt wieder auf meinen vier Beinen laufen darf.

Die Dankbarkeit die ich Frau Meyer und ihrem Team, damit ausdrücken möchte, ist nicht mit Worten zu sagen. Wenn Sie nicht gewesen wären, liebe Frau Meyer, dann wäre ich vielleicht schon über die Regenbrücke gegangen, wegen den Schmerzen, so ist mein kleines Hundeleben wieder lebenswert und schön.

Einen ganz dicken Hundeschmatzer an Sie und an Ihr Team

Danke, Danke

Ihre Püppi“