Unsere Leistungen im Überblick:

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Unsere Heimtiere benötigen eine besonders sorgfältige Vorsorge: Sie leiden oft still und zeigen erst sehr spät gesundheitliche Einschränkungen an.

In unserer Praxis behandeln wir diverse Heimtier, Hasenartige und Marderartige. Dazu gehören Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchilla, Degu, Mäuse, Ratten, Frettchen und Hamster.

Sie alle haben unterschiedliche Ansprüche an Ernährung und Haltung.

  • Bei Kaninchen raten wir unbedingt zu mindestens einer Schutzimpfung im Jahr (inkl. Gesundheitscheck) gegen Myxomatose und RHD, da wir im Rhein-Main-Gebiet einen erhöhten Infektionsdruck verzeichnen können.
  • Bei allen anderen kleinen Lieblingen empfehlen wir – trotz vermeintlich gutem Allgemeinbefinden – mindestens 1x jährlich einen Gesundheitscheck durchführen zu lassen.
  • Zusätzlich empfiehlt sich für den Tierbesitzer ein regelmäßiges Wiegen und eine genaue Beobachtung des Tieres im Hinblick auf Nahrungsaufnahme und Verhalten.

Wir beraten Sie gerne ausführlich über Ernährung und Haltung Ihres Tieres und freuen uns sehr, wenn Besitzer und Schützling glücklich sind.

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In unserer Praxis halten wir uns an das Impfschema der ständigen, unabhängigen Impfkommission. Vor der Impfung ist es wichtig, das Alter, den Gesundheitszustand, die Lebensumstände und den Infektionsdruck des Patienten richtig zu bewerten.

  • Für eine individuelle Impfberatung ihres Tieres sprechen sie uns gerne an.
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Die Lasertechnologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Der Name „Laser“ setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischsprachigen Definition „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“ zusammen.

Auch in der Tiermedizin werden zunehmend Laser eingesetzt. In unserer Praxis verwenden wir einen sog. LLLaser – das bedeutet „low-level-laser“ (=Niedrigenergielaser).

Der Laser erzeugt gebündeltes Licht, welches in die Körperzellen des Patienten eindringt. Die Therapie hat eine klinische sowie biologische Wirkungsweise.

Klinische Wirkungsweise: Durch die Laserbehandlung wird eine entzündungsabbauende Wirkung erzielt. Mediziner bezeichnen die Wirkung als „antiphlogistisch“. Durch eine Laserbehandlung wird die Durchblutung gefördert, die Sauerstoffzufuhr und die Aktivität einzelner Zellen erhöht. Der Laser kann Schmerzen deutlich lindern und im Idealfall sogar beseitigen, Hauterkrankungen lindern oder ausheilen und die Neubildung von Nervenzellen anregen.

Biologische Wirkungsweise: Die Laserbehandlung übt auf geschädigte Zellen folgende Wirkung aus:

  • Steigerung der ATP-Produktion um ca. 150%
  • Vermehrung der Collagenfasern
  • Anstieg spezifischer Enzyme
  • Beschleunigung des Lymphabflusses
  • Gefäßneubildung mit vermehrter Durchblutung
  • deutlicher Anstieg der DNA und Proteinsynthese

Diese Wirkung wird auch als „Biostimulation“ bezeichnet.

Anwendungsmöglichkeiten: Laserbehandlungen sind generell auf Körperflächen sowie Körperpunkten möglich. In der Tiermedizin haben sich Laserduschen bewährt, da man mit ihnen einen hohen Therapieerfolg erzielen kann. Die nachstehende Übersicht zeigt einige Anwendungsmöglichkeiten, bei denen der Einsatz des Therapielasers sinnvoll und erfolgsversprechend sein kann:

  • Narbenentstörung
  • Schmerzbehandlung, -linderung unterschiedlichster Genese
  • orthopädische Erkrankungen (z.B. Arthrose)
  • Hauterkrankungen (Hotspots, Leckekzeme, Hautwunden u.a.)

Nicht anwenden sollte man den Laser bei:

  • Tumorerkrankung
  • Trächtigkeit ab dem 6. Monat
  • endokrinen Organen

Die Laserbehandlung stellt eine äußerst effiziente Alternative zur Schuldmedizin dar, da Erfolge ohne negative Nebenwirkungen und Belastungen erzielt werden. Der Therapieerfolg lässt sich manchmal bereits nach einer Laserbehandlung feststellen, oftmals ist aber eine mehrmalige Behandlung nötig, so dass ein Behandlungszyklus i.d.R. sechs Sitzungen umfasst.

Für jedes Tier stellen wir einen individuellen Therapieplan zusammen – bitte sprechen Sie uns gerne an.

tierarztpraxis-sandra-meyer_leistungen_heimtiere_akupunktur-behandlung

Die Akupunktur ist eine jahrtausendalte chinesische Heilmethode und kann bei akuten und chronischen Erkrankungen eingesetzt werden. Besonders schulmedizinisch austherapierte Patienten mit chronisch-degenerativen Erkrankungen (z.B. Arthrosen) zeigen erstaunliche Therapieerfolge: Durch die Stimulation der Nadel am Akupunkturpunkt werden körpereigene Schmerzstoffe ausgeschüttet. Das hat zur Folge, dass sich verspannte Muskelpartien wieder entspannen und das Gangbild des Patienten normalisiert. Durch die Akupunktur wird der QI-Fluss harmonisiert und der pH-Wert in Richtung „saures Milieu“ verändert. Dadurch werden Schmerzstoffe blockiert, welche im Verlauf eines Entzündungsprozesses entstehen. Die Schmerzen lassen nach mehreren Behandlungen nach.

Die Akupunktur setzen wir bei Kaninchen ein. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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Wie in der Humanmedizin auch, lassen sich auch in der Tiermedizin nicht alle Erkrankungen medikamentell heilen. Zahlreiche Erkrankungen müssen operativ versorgt werden.

In unserer Praxis werden verschiedene Weichteiloperationen an Heimtieren durchgeführt.

Dabei legen wir besonderen Wert auf schonende Operationsmethoden und eine gute Schmerzausschaltung.

Folgende Weichteileoperationen werden in unserer Praxis durchgeführt:

  • Kastration (sowohl bei weiblichen und männlichen Tieren folgender Tierarten: Kaninchen, Meerschweinchen, Frettchen, Chinchilla, Degu, Hamster, Maus)
  • Enterotomie
  • Abdominale Chirurgie (z.B. bei Magenüberladung)
  • Zystotomie (Tumor- und Steinentfernung)
  • Kryptorchiden-OP
  • Fremdkörper-OP
  • Tumorentfernung
  • Versorgung von Bissverletzungen und sonstigen Wunden

Für knochenchirurgische Eingriffe überweisen wir Sie gerne an eine Fachklinik unseres Vertrauens.

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Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, einen Hund, eine Katze oder ein Heimtier zu narkotisieren. Vor jeder Narkose sollte das Alter des Patienten und seine Vorerkrankungen berücksichtigt und eine klinische Untersuchung des Herz-, Kreislaufsystems durchgeführt werden. Bei einigen Patienten ist eine weitere Diagnostik angezeigt. Diese kann beinhalten:

  • Röntgenuntersuchungen
  • Ultraschalluntersuchungen
  • Blutuntersuchungen

Aufgrund der erhobenen Befunde wird für jedes Tier die passende Anästhesiemethode gewählt.

Als Narkosemöglichkeiten kommen zum einen die Injektionsnarkose, zum anderen die Inhalationsnarkose zum Einsatz. Bei der Injektionsnarkose werden Narkosemittel in den Muskel oder direkt in die Vene verabreicht. Die Inhalationsnarkose wird mit der Atemluft dem Körper zugeführt. Ein flüssiges Narkosemittel wird in einem „Verdampfer“ in einen gasförmigen Zustand gebracht. Das Narkosegas wird mit einem „Trägergas“ – meist reinem Sauerstoff (medizinisches O2) – gemischt und dem Tier zugeführt. Je nach Tierart, kann die Zuführung des Gasgemisches über eine Narkosemaske, einer Einleitungsbox oder über einen Trachiotubus erfolgen. Da bei der Inhalationsnarkose die Menge des Narkosemittels sehr genau und individuell dosiert werden kann, gilt dieses Verfahren als sehr sicher.

Bei allen Vollnarkosen kommt es zu einem Zustand der Schmerzausschaltung, Bewusstlosigkeit und Muskelerschlaffung. In unserer Praxis werden beide Narkosemethoden angewandt. Bitte sprechen sie uns an, um eine auf ihr Tier zugeschnittene Beratung zu erhalten.

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Ernährung von Kaninchen und Meerschweinchen

Die Grundnahrung unserer Kaninchen und Meerschweinchen sollte aus rohfaserreichem Futter bestehen und jederzeit zugänglich sein. Rohfasern werden für die physiologische Funktion des gesamten Verdauungssystems benötigt. Keinesfalls sollten jedoch Pellets, Knabberstangen, Brot oder anderes getreide- und melassenhaltiges Futter auf dem Speiseplan der Tiere stehen.

Zu wenig rohfaserhaltige Nahrung in Kombination mit der Bereitstellung von zu viel Kohlenhydrat- und zuckerhaltigem Futter, kann schwere Zahn- und Magen-Darm-Probleme hervorrufen und die Bildung von Blasengries bzw. Blasensteinen begünstigen.

Des Weiteren kommt es zu einem Hefepilzwachstum durch zuckerhaltige Nahrung und im Nachgang zu Durchfall und entzündlichen Prozessen im Anogenital-Bereich, die nicht selten mit einem Madenbefall einhergehen.

Die physiologische Zahnstellung kann nur erhalten bleiben, wenn es zu einem ausreichenden Abrieb und einer richtigen Druckbelastung der Zähne kommt. Dies kann nur durch rohfaserreiches Futter (z.B. Heu, Zweige, Möhrengrün) erreicht werden. Auf den Speiseplan sollten deswegen unbedingt auch Obst (in Maßen), Gemüse und Kräuter stehen. Ernähren Sie Ihr Kaninchen so natürlich wie möglich – dies verhindert Erkrankungen der Zähne und des Verdauungstraktes.

80-90% dieser Erkrankungen beim Kaninchen und Meerschweinchen werden durch falsche Ernährung und zu wenig Auslauf verursacht.

Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema, damit unsere Lieblinge gesund und munter bleiben.

Artgerechte Haltung von Kaninchen und Meerschweinchen

Bei der Haltung von Kaninchen und Meerschweinchen sollte man die natürlichen Lebensbedingungen möglichst mit einfließen lassen. Grundsätzlich sollten Kaninchen und Meerschweinchen dabei niemals alleine gehalten werden, da sie ein ausgeprägtes Sozialverhalten besitzen und schnell vereinsamen. Werden die Tiere ausschließlich in der Wohnung gehalten, ist es wichtig, einen ausreichend großen Käfig zu wählen – und zwar mindestens 2 qm pro Tier bzw. je größer, desto besser.

Des Weiteren sollte der Käfig verschiedene Ebenen bieten, sowie Versteck- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Zusätzlich sollte den kleinen Freunden die Möglichkeit geboten werden, sich außerhalb des Käfigs frei bewegen zu können. Dabei ist zu beachten, dass vorher alle Gefahrenquellen (z.B. frei liegende Kabel, giftige Zimmerpflanzen, schädliche Bodenbeläge, -lacke und Tapeten) beseitigt werden.

Die artgerechtere Haltung ist die Unterbringung in einem möglichst großem Freigehege. Wichtig ist dabei, dass die Tiere vor natürlichen Feinden geschützt werden (z.B. Füchse, Marder, Greifvögel). Der Untergrund sollte dabei so beschaffen sein, dass die Tiere keine unterirdischen Höhlen graben können und sich damit in Gefahr begeben und entwischen zu können. Da sowohl Kaninchen als auch Meerschweinchen es bevorzugen, sich in Höhlen zurückzuziehen, kann man Häuschen und diverse Röhren anbieten.

Bei der Außenhaltung müssen die Tiere vor extremen Wettereinflüssen geschützt werden. Sie sind sehr hitze- und kälteempfindlich, weshalb es ratsam ist, alle Heimtiere bei -10 und +30 Grad aus dem Freigehege zu entfernen und z.B. in einem Kellerraum zu verbringen.

Wenn Sie noch Fragen zum Thema „artgerechte Haltung von Kaninchen und Meerschweinchen“ haben, wenden Sie sich an unser Praxisteam.

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Ein wichtiger Teil der medizinischen Diagnostik ist das Röntgen: Seit 2012 haben wir die Möglichkeit in unserer Praxis, Röntgenbilder digital abzubilden.

Ein Vorteil der digitalen Röntgenabbildung ist die Möglichkeit, einer schnellen Befunderhebung, so dass die eventuell nötige Behandlung direkt im Anschluss eingeleitet werden kann.

Auf Ihren Wunsch können wir die angefertigten Röntgenbilder Ihres Tieres auf eine CD-ROM brennen, somit stehen Sie Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Folgende Röntgenuntersuchungen werden bei Hund, Katze und Heimtier von uns durchgeführt:

  • Abdomen
  • Thorax
  • Gelenke
  • Schädel
  • Zähne
  • Wirbelsäule
  • Gliedmaßen
  • Tumordiagnostik
  • Frakturdiagnostik
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Eine der häufigsten Vorstellungsgründe in einer Tierarztpraxis beim Nager sind Maulhöhlen- und Zahnerkrankungen wie:

  • Fehlstellung der Zähne (z.B. Zahnzacken)
  • Abszesse
  • Zahnfleischentzündungen
  • Zahnfehlwachstum
  • interdentale Taschen (meist mit Futter oder Fremdkörper)
  • Zahnfrakturen (z.B. durch „Abknipsen von Tierhalter“)
  • Verlegung des Tränennasenkanals

90% aller Zahnprobleme beim Kleinnager resultieren aus einer falschen Fütterung und nur 10% durch angeborene Fehlstellungen und Traumata (Fraktur der Unterkiefersymphyse). Eine der häufigsten Vorstellungsgründe in einer Tierarztpraxis beim Nager sind Maulhöhlen- und Zahnerkrankungen wie:

  • Fehlstellung der Zähne (z.B. Zahnzacken)
  • Abszesse
  • Zahnfleischentzündungen
  • Zahnfehlwachstum
  • interdentale Taschen (meist mit Futter oder Fremdkörper)
  • Zahnfrakturen (z.B. durch „Abknipsen von Tierhalter“)
  • Verlegung des Tränennasenkanals

90% aller Zahnprobleme beim Kleinnager resultieren aus einer falschen Fütterung und nur 10% durch angeborene Fehlstellungen und Traumata (Fraktur der Unterkiefersymphyse).

Traumata können auch durch unsachgemäßes Handling bei der Zahnkorrektur auftreten. Aus diesem Grund führen wir alle Backenzahnkorrekturen in Inhalationsnarkose durch.

Im Wachzustand wehren sich die Tiere gegn den Maulspreizer und die sehr fragile Symphyse des Unterkiefers kann brechen. Dieser Bruch wird häufig nicht bemerkt, verheilt dann unversorgt und hinterlässt eine Schneidezahnfehlstellung.

Der aufmerksame Nagetierbesitzer sollte auf folgende Symptome achten:

  • Nahrungsverweigerung
  • Speicheln
  • Zähneknirschen
  • länger andauerndes abwechselndes „Fressen/Nichtfressen“
  • sondiertes Fressen (nur noch weiche Nahrung)
  • weniger Aktivität
  • Zurückziehen
  • Fellveränderungen
  • Gewichtsverlust

Natürlich können auch andere Erkrankungen ursächlich für die Symptome sein. Regelmäßiges Wiegen (1x pro Woche) und eine sofortige Vorstellung beim Tierarzt sind angeraten, wenn Auffälligkeiten beobachtet werden.

Damit Ihr Liebling lange gesund bleibt, vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin.

Für Kaninchenbesitzer empfehle ich das Buch „Warum leiden Hauskaninchen so häufig an Gebiss- und Verdauungsproblemen?“ von Frau Dr. Böhmer.

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